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Slicen ist keine Technik, um Haare zu schneiden. Der Friseur kürzt dein Haar wie gewohnt. Erst das Finish, den letzten Schliff, gibt der Friseur deinem Haar mit der Sliceschere oder dem Messer. Wichtig ist eine sehr scharfe Schneide, die in einem flachen Winkel über das Haar geführt wird. Abhängig vom Druck, der Schliessbewegung und der Klingenführung wird das Haar schräg abgetragen, statt es einfach durchzuschneiden. Durch diesen flachen Antrag entstehen natürliche Stufen. Der Übergang zwischen den verschiedenen Längen ist dann nicht sichtbar.
Slicen hat für Haare und Haarspitzen Vorteile. Als Gegenentwurf zum geraden Schnitt wirkt dein Haar nach dem Slicen
Wie Effilieren ist Slicen eher für sehr volles Haar geeignet. Geslicte Haarspitzen haben weniger Zuggewicht, sodass dein Look mehr Sprungkraft und Bewegung erhält. Im mittleren und oberen Bereich erhält dein Haar mehr Volumen, eben weil es leichter ist. Von einer Nutzung dieser Technik bei feinen Haaren wird eher abgeraten. Denn die Konturen wirken in diesem Fall oft fransig bis dünn.
Bei vollem oder voluminösem Haar ist Slicen immer eine Möglichkeit, das Haar auszudünnen. Beispiele für Frisuren, die von dieser Technik besonders profitieren, sind beispielsweise Übergangsfrisuren und Low Maintenance-Schnitte. Der Schnitt wächst bei geslictem Haar sehr natürlich aus, sodass die Frisuren gar nicht herausgewachsen aussehen.
Jede gute Coiffeurschere ist eine Sliceschere, davon sind zumindest Fachleute überzeugt. Denn nur eine Sache zeichnet die Sliceschere aus: Die Schneidefläche, also die Klinge, ist besonders scharf. Beim Slicen werden die Haare nicht mit beiden Scherenklingen geschnitten. Stattdessen wird die Schneidefläche an den Haaren heruntergezogen. Dabei sollen die Haare sanft und sehr dünn geschnitten werden, sie dürfen nicht abreissen. Gute Haarscheren müssen immer wieder geschärft werden und sollten eine Finish-Behandlung bekommen. Dann sind sie grundsätzlich auch zum Slicen geeignet. Ist deine Friseurschere nicht geeignet, kannst du natürlich eine spezielle Sliceschere kaufen oder eine entsprechende Klinge verwenden.
Slicen gehört mit sechs anderen Techniken zu den Grund-Schnitttechniken, die jeder Friseur beherrschen sollte. Die weiteren Grundtechniken sind:
Zu diesen Grundtechniken kommen weitere Methoden. Sie unterscheiden sich teils nur durch leichte Änderungen in der Form der Scherblätter (beispielsweise bei der Carving-Schre mit ihrer gebogenen Klinge).
Du findest im Internet zahlreiche Tutorials, die dir die verschiedenen Schnitttechniken nahebringen. Auch das Slicen kannst du so lernen. Wichtige Tipps geben auch die Hersteller von Haarpflegeprodukten und auf den Seiten der verschiedenen Friseure liest du den ein oder anderen hilfreichen Abschnitt. Willst du wirklich professionell Haare schneiden lernen und komplizierte Frisuren selbst schneiden, helfen Tipps alleine nichts: Such dir einen Trainer. Du musst keine Ausbildung zum Friseur machen, aber ohne Üben und Anleitung bleibst du Laie.
Slicen kann jeder lernen, aber einfacher ist es tatsächlich mit einem Trainer oder Ausbilder. Du bist zwar in der Lage, dir viel mit Tutorials, Videos und Anleitungen selbst beizubringen. Du kannst Fachausdrücke und Abkürzungen lernen, die verschiedenen Schnitttechniken ausprobieren und am Ergebnis beurteilen, wie gut sie gelungen sind. Aber ein Trainer oder Ausbilder hat dann doch erheblichen Anteil daran, wie schnell du eine Technik erlernst. Slicing ist nicht ganz einfach: Der Aufsetzwinkel muss stimmen. Setzt du die Schere oder Klinge zu flach an, wird das Haar nur angeritzt, oder es passiert gar nichts. Setzt du die Schere oder Klinge zu steil an, schneidest du das Haar gleich durch. Dynamische, gleichmässige Bewegungen gelingen mit einer richtigen Anleitung und Feedback einfach besser. Schliesslich hat es einen Grund, dass die meisten Menschen einen Friseursalon aufsuchen und ihre Frisuren nicht selbst schneiden.
Eine trendige Frisur schneidet entweder der Friseur nach oder du rasierst sie selbstständig zu Hause aus. Das gilt besonders für Kurzhaarschnitte, die du mit einem elektrischen Haarschneider leicht bearbeiten kannst. Der Haircutter arbeitet zuverlässig und lässt sich exakt auf die gewünschte Länge einstellen. Das Wort bezeichnet übrigens genauso den Friseur selbst, der den Schnitt und die Rasur übernimmt. Eine neue Frisur verleiht jedem Gesicht eine besondere Note. Das Angebot an Haarschnitten und Trendfrisuren ist gross und vielseitig. Alles rund um den Haircutter erfährst du hier.
Der Undercut ist normalerweise ein typischer Männerhaarschnitt – modern und ideal, um starke optische Akzente zu setzen. Kurzhaarschnitte werden aber auch bei Frauen immer mehr zum Trend. Sie setzen damit ein Zeichen für ihre selbstbewusste Persönlichkeit oder folgen einfach der Mode des androgynen Erscheinungsbilds, das sich seit den 60er Jahren durchgesetzt hat und dort besonders in der Kunst- und Musikszene beliebt war. Der Undercut für Frauen ist ein einzigartiger Look, wirkt flippig, punkig und frech. Als Trend steigt er daher in der Beliebtheitsskala und bringt ordentlich Schwung in die Schönheitsroutine. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Ein gepflegter Vollbart, der lässige Drei-Tage-Bart oder auch das schmale Oberlippenbärtchen: Bärte sind Trend, in unterschiedlichen Formen und Längen. Sie alle brauchen ab und zu einen sauberen Schnitt mit dem Bartschneider. Welcher Barttrimmer der beste für deinen Bart ist, wie du ihn anwendest und was es noch rund um die praktischen Geräte zu wissen gibt, erfährst du bei uns.
Sie sind täglich im Einsatz und erledigen oft einen harten Job, trotzdem behandeln wir sie eher stiefmütterlich. Wenn wir eine brauchen, dann kaufen wir halt eine – und die sollte möglichst nicht zu teuer sein. Warum es sich aber in jeder Hinsicht lohnt, der Haarbürste mehr Beachtung zu schenken, erfährst du in unserem nützlichen FAQ.
Immer wieder sorgen neue Haar-Looks und Frisuren in auffälligen Farben für Aufsehen in der Modewelt. Dazu zählt auch das sogenannte Bronde, das wie von der Sonne geküsst wirkt. Es handelt es sich hierbei um einen Undone-Look aus Braun- und Blondtönen, der besonders weich und natürlich daherkommt. Die Überraschung: Nicht jeder, der sich diesen Look wünscht, muss sich dafür die Haare komplett färben. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Trend-Haarfarbe und praktische Tipps zum Färben in Eigenregie – das alles liest du im folgenden Ratgeber zum Thema Bronde.
Vokuhila wurde in den Achtzigerjahren die Frisur genannt, bei der das Haar vorne (vo) kurz (ku) und hinten (hi) lang (la) war. Kult: Jeansjacke oder Lederjacke, Fuchsschwanz an der Autoantenne (im Idealfall natürlich ein VW Golf oder ein Opel Manta). Karottenhosen, Schulterpolster und Leggings mit Stulpen gehörten genauso dazu wie Neonfarben und sehr viel auffälliger Plastikschmuck. Wer das in seiner Jugend erlebt hat, muss jetzt vermutlich schmunzeln. Ist der Vokuhila mit all seinen modischen Begleiterscheinungen heute mehr als eine Requisite im Trash-TV? Wir haben uns für dich schlau gemacht.