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Die Curlsys-Technik bietet ganz verschiedene Haarschneidetechniken, die jede Art von gelocktem Haar perfekt in Szene setzen. Geeignet ist sie für Naturlocken genauso wie für Dauerwellen, von Afro bis nur leicht bewegtem Haar. Die Lockenpracht erhält durch den speziellen Schnitt mehr Volumen, Naturlocken fallen schwungvoller. Und der Schnitt soll kaum sichtbare Wellen in traumhafte Locken verwandeln. Sogar eine müde gewordene Dauerwelle musst du nicht erneuern, sondern machst sie mit dem Lockenschnitt wieder munter. Bei einer Dauerwelle leidet immer die Haarqualität – beim Schnitt nicht. Übrigens handelt es sich bei Curlsys um eine eingetragene Marke. Die Bezeichnung ist also nicht die Idee deines Friseurs.
Der Curlsys-Lockenschnitt hat tatsächlich einige Vorteile gegenüber anderen Lockenschnitten:
Mehr Volumen und mehr Sprungkraft sind natürlich schon viel Wert. Durch den speziellen Schnitt, den übrigens nicht jeder Salon anbietet, erhalten deine Locken ausserdem ein tolles Aussehen. Sie fallen anschliessend sehr gut in dicken Bündeln und ganz locker. Das liegt daran, dass dein Haar Strähne für Strähne in Bögen geschnitten wird. Hast du sehr starke Locken, sorgt der Lockenschnitt dafür, dass sie etwas abgeschwächt erscheinen. Dadurch lässt sich dein Haar besser bändigen. Umgekehrt werden schwache Locken und leichte Wellen verstärkt. Deine Haare wirken voller und viel stärker gelockt. Du kannst deinen Look also auf verschiedene Arten verändern.
Es gibt tatsächlich nur zwei zertifizierte Lockenschnitte. Das ist zum einen der Curlsys-Lockenschnitt und zum anderen der DevaCut. Letzterer kommt aus Amerika, erfunden hat in Lorraine Massey, die Erfinderin der Curry Girl Methode. Hier gilt: Die Locken werden trocken geschnitten. Bei lockig-krausem Haar ist die Technik sogar noch besser als der Curlsys-Schnitt.
Die Lockenschneidetechnik ist wirklich etwas ganz Besonderes: Die Locken werden in einzelnen Strähnen geschnitten. Das Haar wird grundsätzlich nass gekürzt. Strähne für Strähne schneidet dein Friseur mit der linken wie mit der rechten Hand Bögen, die den Locken mehr Sprungkraft geben. Tiefere Bögen bedeuten, dass die Locken leichter werden. Da dabei auch noch spezielle Scheren eingesetzt werden, wird das Haar schwungvoller und voluminöser, in der Struktur aber weniger kraus. Das sogenannte Curve Cutting wird durch ein Führungselement in den eigens dafür designten Scheren erleichtert. Es dauert gute zwei Stunden, bis du das Ergebnis siehst. Übrigens: Der Schnitt ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch kostenintensiv.
Tatsächlich ist die Haarschneidetechnik nicht für jede Art von Locken geeignet. Manchmal ist ein anderer Schnitt besser und umgekehrt gibt es auch Situationen, in denen der Curlsys-Schnitt einfach sein muss.
Erfunden hat den speziellen Lockenschnitt für mehr Sprungkraft der diplomierte Flugingenieur Brian McLean. Er war auch gelernter Friseur und fragte sich, warum man Haare immer gerade abschneiden muss. Warum sollte man sie gleich und gerade wie mit dem Lineal gezogen schneiden? McLean entwickelte stattdessen eine Technik, die die natürliche Bewegung im Haar betonte. Das sogenannte Curve Cutting wurde patentiert – es ist die bislang einzige patentierte Haarschneidetechnik der Welt. Curlsys ist mehr als ein Haarschnitt: Das Konzept umfasst neben den speziellen Techniken auch Scheren, die ausschliesslich für diese Techniken entwickelt wurden. McLean vermarktet dieses Lockensystem (Curls System, kurz Curlsys) in Seminaren und Schulungen.
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Bei gefärbten Haaren macht sich nach einiger Zeit der Haaransatz bemerkbar und die natürliche Haarfarbe wird wieder sichtbar. Dies kannst du verhindern, indem du auch den Haaransatz färbst. Hier erhältst du eine ganze Reihe Tipps und Tricks, wie du den Haaransatz richtig färbst und mit perfekt kolorierten Haaren optische Highlights setzt. Gut gefärbte Haare ermöglichen Frauen ein vielseitiges Haarstyling, das von Seitenscheitel über Zopf bis hin zu Hochsteckfrisuren fast alles möglich macht. Bei einer guten Haarpflege bleiben die Farben lange intakt und gleichmässig. Wie das gelingt? Hier erfährst du es Schritt für Schritt.
Strähnchen in den Haaren sorgen stets für einen besonderen Hingucker. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten, weshalb die Wahl nicht immer leicht fällt. Wer aber die Nase voll hat von gängigen Trends, die jeder trägt, kann zu einem zeitlosen Klassiker zurückkehren: Meches wirken kontrastreich und schaffen so auffällige Highlights in den Haaren. Sie unterscheiden sich von der ebenfalls angesagten Balayage-Technik, denn Meches wirken insgesamt konturierter. Lies hier nach, was Meche-Haare vom Balayage-Trend unterscheidet, wie die klassischen Strähnchen funktionieren und welche Tipps und Tricks es für helle und dunkle Haare gibt.
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