Curlsys – spezielle Haarschneidetechnik für Naturlocken

Naturlocken kommen in vielen Formaten daher: Vom Afro über tolle Wellen bis hin zu widerspenstigem Geringel in den Haarspitzen ist alles irgendwie „Locken“. Wie bändigt man das? Der spezielle Lockenschnitt macht es möglich. Mehr Volumen, mehr Leichtigkeit oder mehr Sprungkraft verspricht der Curlsys Lockenschnitt für alle Arten von Naturwellen, Dauerwellen und gelocktem Haar. Aber was genau verbirgt sich hinter der Schnitttechnik mit dem ausgefallen Namen? Wir haben uns informiert.

Was ist ein Curlsys-Lockenschnitt?

Die Curlsys-Technik bietet ganz verschiedene Haarschneidetechniken, die jede Art von gelocktem Haar perfekt in Szene setzen. Geeignet ist sie für Naturlocken genauso wie für Dauerwellen, von Afro bis nur leicht bewegtem Haar. Die Lockenpracht erhält durch den speziellen Schnitt mehr Volumen, Naturlocken fallen schwungvoller. Und der Schnitt soll kaum sichtbare Wellen in traumhafte Locken verwandeln. Sogar eine müde gewordene Dauerwelle musst du nicht erneuern, sondern machst sie mit dem Lockenschnitt wieder munter. Bei einer Dauerwelle leidet immer die Haarqualität – beim Schnitt nicht. Übrigens handelt es sich bei Curlsys um eine eingetragene Marke. Die Bezeichnung ist also nicht die Idee deines Friseurs.

Welche Vorteile hat die Curlsys-Haarschneidetechnik?

Der Curlsys-Lockenschnitt hat tatsächlich einige Vorteile gegenüber anderen Lockenschnitten:

  • leichte oder stärkere Locken fallen bei diesem Schnitt in dicken Bündeln
  • schlappe Dauerwellen werden munter
  • krauses Haar wird zahm
  • schweres und dickes Haar wird leicht und dynamisch
  • leicht welliges Haar erhält viel mehr Volumen
  • die neue Leichtigkeit erlaubt ein lockig-leichtes Styling

Was bringt der Curlsys-Lockenschnitt noch ausser Volumen und Sprungkraft?

Mehr Volumen und mehr Sprungkraft sind natürlich schon viel Wert. Durch den speziellen Schnitt, den übrigens nicht jeder Salon anbietet, erhalten deine Locken ausserdem ein tolles Aussehen. Sie fallen anschliessend sehr gut in dicken Bündeln und ganz locker. Das liegt daran, dass dein Haar Strähne für Strähne in Bögen geschnitten wird. Hast du sehr starke Locken, sorgt der Lockenschnitt dafür, dass sie etwas abgeschwächt erscheinen. Dadurch lässt sich dein Haar besser bändigen. Umgekehrt werden schwache Locken und leichte Wellen verstärkt. Deine Haare wirken voller und viel stärker gelockt. Du kannst deinen Look also auf verschiedene Arten verändern.

Welche Schnitte eignen sich besonders bei Naturlocken?

Es gibt tatsächlich nur zwei zertifizierte Lockenschnitte. Das ist zum einen der Curlsys-Lockenschnitt und zum anderen der DevaCut. Letzterer kommt aus Amerika, erfunden hat in Lorraine Massey, die Erfinderin der Curry Girl Methode. Hier gilt: Die Locken werden trocken geschnitten. Bei lockig-krausem Haar ist die Technik sogar noch besser als der Curlsys-Schnitt.

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Wie genau funktioniert der Curlsys-Schnitt?

Die Lockenschneidetechnik ist wirklich etwas ganz Besonderes: Die Locken werden in einzelnen Strähnen geschnitten. Das Haar wird grundsätzlich nass gekürzt. Strähne für Strähne schneidet dein Friseur mit der linken wie mit der rechten Hand Bögen, die den Locken mehr Sprungkraft geben. Tiefere Bögen bedeuten, dass die Locken leichter werden. Da dabei auch noch spezielle Scheren eingesetzt werden, wird das Haar schwungvoller und voluminöser, in der Struktur aber weniger kraus. Das sogenannte Curve Cutting wird durch ein Führungselement in den eigens dafür designten Scheren erleichtert. Es dauert gute zwei Stunden, bis du das Ergebnis siehst. Übrigens: Der Schnitt ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch kostenintensiv.

Welche Alternative gibt es bei Locken zur Curlsys-Haarschneidetechnik?

Tatsächlich ist die Haarschneidetechnik nicht für jede Art von Locken geeignet. Manchmal ist ein anderer Schnitt besser und umgekehrt gibt es auch Situationen, in denen der Curlsys-Schnitt einfach sein muss.

  • Eine ganz gute Alternative ist der DevaCut. Bei diesem Schnitt wird das Haar trocken geschnitten. Locke für Locke werden die Haare mit der Schere modelliert. Die Technik ist für leicht welliges Haar bis Krause geeignet und zielt auf ein einfaches, aber typgerechtes und natürliches Styling ab.
  • Der Calligraphy Cut gilt als das Nonplusultra für ein schonendes und nachhaltiges Schnittergebnis. Geschnitten wird in diesem Fall nicht mit Schere oder Messer, sondern mit dem sogenannten Calligraphen. Dieser schneidet das Haar im Winkel von exakt 21 Grad. Dadurch erhält das Haar einen Bewegungsimpuls, wirkt danach elastischer und flexibler. Der Glanz verstärkt sich, denn das Licht wird in den schrägen Spitzen anders reflektiert. Und davon profitieren Naturlocken aller Art ganz besonders: Die schrägen Haarspitzen bieten mehr Oberfläche und nehmen beim Pflegen mehr Nährstoffe auf.
  • Geht es um mehr Volumen, können auch Haarverlängerung oder Haarverdichtung in Frage kommen. Bei der Haarverlängerung werden mit Tape versehene Echthaarsträhnen per speziellem Kleber und Werkzeug am Haaransatz befestigt. Danach wird das Haar ganz normal geschnitten.

Woher kommt der Curlsys-Haarschnitt?

Erfunden hat den speziellen Lockenschnitt für mehr Sprungkraft der diplomierte Flugingenieur Brian McLean. Er war auch gelernter Friseur und fragte sich, warum man Haare immer gerade abschneiden muss. Warum sollte man sie gleich und gerade wie mit dem Lineal gezogen schneiden? McLean entwickelte stattdessen eine Technik, die die natürliche Bewegung im Haar betonte. Das sogenannte Curve Cutting wurde patentiert – es ist die bislang einzige patentierte Haarschneidetechnik der Welt. Curlsys ist mehr als ein Haarschnitt: Das Konzept umfasst neben den speziellen Techniken auch Scheren, die ausschliesslich für diese Techniken entwickelt wurden. McLean vermarktet dieses Lockensystem (Curls System, kurz Curlsys) in Seminaren und Schulungen.

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