Aschblond – eine Haarfarbe mit vielen Nuancen

Aschblond ist eine natürliche Haarfarbe, die in Mitteleuropa relativ häufig vorkommt. Es handelt sich um einen dezenten Farbton, der mit vielen anderen Nuancen harmoniert. Die Spitzen oder die gesamten Haare aschblond zu färben, liegt derzeit voll im Trend. Dem Friseur stehen hier die unterschiedlichsten Farbabstufungen zur Verfügung. Das Repertoire reicht von einem silbrigen Blond bis hin zu cremigen und kühl wirkenden Tönen. Alles rund um die Trendfarbe erfährst du hier.

Welche Haarfarbe beschreibt man als Aschblond?

Aschblond ist eine matte Blondnuance mit einem Anflug von Grau. Dabei variiert die Ausprägung des Grautons. Es gibt sowohl ein helleres als auch ein mitteldunkles und ein dunkleres Aschblond. Generell ist Aschblond immer dunkler als Hellblond. Es ist im Gegensatz zu Platin eine Haarfarbe, wie sie in der Natur häufiger vorkommt.

Wann nennt man Haare aschblond und was ist Platin?

Lange Zeit war die typische Blondine gefragt. Marilyn Monroe gehörte zu diesem Haartyp. Wurden die Haare gefärbt, dann in Platin. Dabei handelt es sich um ein helles, intensiv strahlendes und vor allem gleichmässiges Blond. Bei platinblonden Haaren merkst du zumeist sofort, dass diese vom Friseur bearbeitet wurden. Aschblonde Haare erscheinen ganz anders. Sie wirken unaufdringlich, natürlich und seriös. Zudem handelt es sich um einen sehr vielseitigen Farbton, der sich gut variieren lässt. Während Platinblond ein einheitlicher Farbton ist, tragen aschblonde Frauen häufig Strähnchen und Spitzen in anderen Nuancen. Die Haare wirken oft wie ungefärbt.

Was passt zu Aschblond?

Diese Haarfarbe ist unheimlich wandelbar. Du erscheinst immer wieder in einem neuen Look. Zu Anfang des Tages holst du vielleicht einen taubengrauen Hosenanzug aus dem Schrank und bist damit im Büro perfekt gekleidet. Auch andere kühle Töne wie Weiss oder Hellblau passen gut in ein sachliches und zugleich gehobenes Ambiente. Allgemein stehen dir Bluejeans. Am Abend präsentierst du dich in einem himbeerroten Kleid, das hervorragend mit deinen aschblonden Haaren kontrastiert. Ein helles Rosa oder ein kräftiges Pink stehen dir ebenfalls gut. Die natürliche Haarnuance passt aber ebenso zu allen erdigen Tönen. Auch natürliche Grüntöne wie Tanne oder Oliv harmonieren mit aschblondem Haar.

Spitzen und Farbtöne – Welches Aschblond eignet sich am besten für mich?

Hinsichtlich der Nuance entscheidest du selbst, was dir am besten gefällt. Vielleicht bevorzugst du ein edles Silberblond oder eine wärmere Note mit leichtem Beigeschimmer. Hellere und dunklere Strähnchen bringen Abwechslung in die Haare und sorgen für eine lebendigere Optik. Zusätzlichen Schwung erhält die Frisur durch einen absichtlich dunkler gestalteten Ansatz. Raffiniert wirken heller gefärbte Spitzen.

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Welches Make-up passt zu Aschblond?

Zu der Haarfarbe passt am besten ein dezentes Make-up, das für einen leicht glänzenden Teint sorgt. Ansonsten eher unauffällige Töne wie ein dunkles Blau oder Anthrazit kommen im Zusammenspiel mit den aschigen Nuancen perfekt zur Geltung. Generell passen zu dem Blond kühle Farbtöne mit geringem Gelbanteil. Kräftige Nuancen sind aber dennoch erlaubt. Himbeerrot oder violett gefärbte Lippen verleihen dir zum Beispiel ein frisches Aussehen.

Welcher Typ passt zu Aschblond?

Der Farbton passt vor allem zu Menschen mit einem hellen oder nur leicht gebräunten Teint – es sei denn, du liebst den ebenfalls angesagten Grandma-Look und bevorzugst eine silbergraue Note. Bei älteren Menschen mit dunklerem Teint wirkt das Aschblond durchaus vorteilhaft und sorgt hier für einen Hauch von Noblesse. Charakterlich ist die Haarfarbe als seriös und zurückhaltend zu bezeichnen. Sie wirkt selbstbewusst und etwas kühl, zugleich aber auch eigenwillig und mystisch. Aschblond ist somit das Gegenteil des eher schrill wirkenden Platins.

Mit welcher Tönung erzeugt der Friseur Aschblond

In der Drogerie gibt es spezielle Tönungen, die deinem Haar einen aschigen Touch verleihen. Nach ein paar Haarwäschen verschwindet die Nuance allmählich. Ein kühles Blond erzeugt auch ein Silbershampoo, das zumeist nach regelmässiger Anwendung seine Wirkung zeigt. Bevorzugst du eine dauerhafte Aschblondfärbung, dann hilft dir eine Blondierung. Bei dunklerem Haar löst die Substanz die Pigmente. Je nachdem, welche Haarfarbe du am Anfang hattest, verhelfen dir kleine Tricks zum Traumaschblond:

  • Dunkle Haare: Hier erfolgt vorerst eine Aufhellung durch ein Lösen der Pigmente.
  • Blonde Haare: War die Blondierung erfolgreich oder besitzt du von Natur aus blondes Haar, dann kaschierst du den Gelb- oder Goldstich mit einem mattierenden Toner. Es gibt auch Tönungen, die einen Gelbstich neutralisieren und aschige Nuancen in dein Haar zaubern.
  • Dunkelblonde und braune Haare: Je nachdem, wie hell dein Haar am Anfang ist, genügt eine mehr oder weniger intensive Blondierung. In manchen Fällen entsteht schon allein dadurch ein attraktives Aschblond. Ist der Unterton zu warm, dann hilft eine Tönung.
  • Rote Haare: Rote Haare aschblond zu färben, ist eine Kunst, die der Friseur am besten hinbekommt. Die warmen Orange- und Rotnuancen sind genau das Gegenteil der eher kalt wirkenden Blau- und Grüntöne. Du blondierst deine Haare so lange, bis der Rotstich draussen ist und verwendest dann eine Tönung.

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