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Im Gegensatz zum Pudellook, der mit kleinen Lockenwicklern gezaubert wurde, werden bei der leichten Dauerwelle grössere Wickler verwendet. Auch zählt sie zu den Frisurentrends, die für die Haare nicht so schädlich ist wie die Dauerwelle von damals.
Für eine leichte Lockenpracht musst du dich nicht unbedingt zum Friseur begeben. Du kannst solche Highlights auch zu Hause stylen. Viele Frauen verwenden folgenden Trick: Sprühe deine Haare nach dem Waschen mit speziellem Beach Waves Spray ein, flechte zwei lockere Zöpfe und lass sie über Nacht drin. Am nächsten Morgen hast du sanfte Wellen, ganz ohne schädliche Hitze. Schneller geht es mit dem Glätteisen. Das Stylen von Beach Waves mit dem Haarglätter setzt aber etwas Übung voraus. Ganz wichtig ist dabei die Verwendung eines Hitzeschutzmittels, damit die Haare nicht zu sehr strapaziert werden. Folgende vier Methoden gibt es also, um Beach Waves zu stylen:
Bevor du dich für eine leichte Dauerwelle entscheidest, lass dich umfassend von deinem Friseur beraten. Nicht jede Behandlung ist für jeden Haartyp und jede Haarstruktur geeignet. Auch die Haarlänge spielt eine wesentliche Rolle: Länger als 30 Zentimeter sollten deine Haare für eine leichte Dauerwelle nicht sein, da sich die Locken sonst zu schnell aushängen. Für schulterlanges oder auch kurzes Haar ist die Dauerwelle hingegen gut geeignet. Beachte aber: Je kürzer deine Haare sind, desto intensiver werden die Locken ausfallen. Zu kurz dürfen deine Haare auch nicht sein: Etwa ab einer Länge von zehn Zentimetern kann der Friseur gut mit den Wicklern arbeiten.
Zunächst wird der Friseur deine Haare waschen. Die feuchten Haare werden dann auf die Lockenwickler gedreht. Kleine Wickler ergeben die typischen Korkenzieherlocken, grosse Wickler hingegen formen leichte Wellen. Nun wird das Wellmittel auf die Lockenwickler gegeben. Je nach Art des Mittels und der Dauerwelle muss es eine gewisse Zeit lang einwirken. So werden die Haare weich und formbar. Wurde das Mittel ausgewaschen, kommt die Fixierung auf deinen Kopf. Sie sorgt für die Haltbarkeit der Locken. Übrigens: Keine Angst, wenn der Friseur die Wickler herausnimmt. Das Ergebnis ist immer erst einmal sehr kräftig. Nachdem sich die Locken einige Tage ausgehangen haben, siehst du, wie deine leichte Dauerwelle fertig aussieht.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Dauerwellen für Frauen: die saure und die alkalische Dauerwelle. Mit einem pH-Wert zwischen 6 und 6,9 ist die saure Dauerwelle die mildere Variante, die deine Haare nicht so stark angreift. Mit einem pH-Wert zwischen 7,1 und 9 ist die alkalische Dauerwelle die aggressivere Version, die das Haar mehr schädigt. Für Letztere entscheidet sich dein Friseur, wenn du sehr dickes und schwer formbares Haar hast. Ein Vorteil: Die alkalische Dauerwelle hält bis zu sechs Monate und damit etwas länger als die saure Dauerwelle. Der Friseur sollte die Letztentscheidung darüber haben, welche Dauerwelle am besten für deine Haarstruktur geeignet ist.
Direkt nach einer frischen Dauerwelle solltest du deine Haare in Ruhe lassen und 48 Stunden lang weder waschen noch bürsten. Auch Hochsteckfrisuren und andere Experimente sind jetzt tabu. Dauergewellte Haare wäscht man laut Expertenempfehlung nur etwa alle drei bis vier Tage. Sollten die Haare zwischendurch zu stark fetten, kannst du ein Trockenshampoo verwenden. Wähle spezielle Haarpflegeprodukte für dauergewellte Haare, denn sie verleihen deinen Locken einen schönen Glanz. Was aber tun, wenn der Ansatz der Dauerwelle platt ist? Das kannst du kaum vermeiden, denn das Haar wächst durchschnittlich einen Zentimeter im Monat. Stört dich dieser Ansatz, kannst du beim Friseur eine Ansatzwelle durchführen lassen.
So beliebt ist die Dauerwelle nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr pflegeleicht ist. Beach Waves lässt du am besten an der Luft trocknen oder du benutzt einen Fön mit einem Diffusoraufsatz. Verzichte auf das Bürsten deiner Haare und verwende lieber einen grobzinkigen Kamm. Möchtest du einmal richtig viel Volumen haben, kannst du deine Haare nach dem Waschen auf grosse Wickler drehen. Sollte dir dein Lockenlook einmal nicht gefallen, kein Problem: Benutze einfach ein Glätteisen, denn damit werden deine Haare lang, glatt und seidig. Beachtest du diese Tricks beim Haarstyling, wirst du lange Freude an deiner leichten Dauerwelle haben.
Als Curly Hair bezeichnet der Coiffeur eine beeindruckende Lockenpracht des Haares, die natürlich gewachsen ist, aber auch wild und krausig sein kann. Je kleiner die Locken sind, desto schwieriger sind auch der Haarschnitt im Salon, das Styling und die Pflege. Für Curly Hair gibt es bestimmte Frisuren sowie Pflege- und Styling Produkte, die einen feuchten, glänzenden oder zerzausten Effekt ermöglichen. Auch kann Curly Hair bei Bedarf mit einem Glätteisen bearbeitet werden, um aus Locken wellige Haare zu machen.
Es ist nicht lange her, da war der Irokesenschnitt nur Mitgliedern der Punkszene vorbehalten. Mittlerweile ist die Frisur, die einst als radikal verschrien war, im Mainstream angekommen. Wenn du dich nicht traust, deine Haare ganz abzurasieren, kannst du auch stylische Varianten tragen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kurzhaarfrisur im Irokesen-Look? Das wichtigste zur Frisur mit dem wilden Image – für Männer und Frauen! – findest du hier.
Perücken können als Haarersatz über dem Echthaar getragen werden oder Haarausfall kaschieren. Sie sorgen für eine interessante Typveränderung und sind auch grossartig für die Fasnacht und ähnliche Verkleidungsaktionen geeignet. Es gibt auffällige Varianten und Perücken, die dezent wirken und das natürliche Haar lediglich imitieren. Erhältlich sind Perücken in Kostüm- und Friseurläden und beim Coiffeur, der dich zusätzlich über die korrekte Anwendung beraten kann.
Hast du dich schon einmal gefragt, wie manche Frauen ihre Haare zu einem perfekten Knoten frisieren? Das Geheimnis liegt oft in einem Duttkissen! Das ist ein kleines Polster, mit denen du dem eleganten Haarknoten zusätzliches Volumen verleihst. Aber nicht nur das: Ein Haarkissen gibt deinen Haaren Halt und trägt zur Formstabilität der Frisur bei. Wie du unkompliziert einen kugelrunden Dutt erstellst, ob dazu ein Glätteisen notwendig ist und was du sonst noch wissen solltest, erfährst du hier.
Ondulieren: Den meisten von uns fallen dazu auf Anhieb die hübschen Wellenfrisuren der „Roaring Twenties“ ein. Die für diese Zeit revolutionären, frech gelockten Kurzhaarfrisuren gaben einer ganzen Epoche den typischen Look. Locken und Wellen waren immer gefragt – nicht nur in der Damenwelt. Ihr Erscheinungsbild änderte sich aber meist mit dem jeweiligen Zeitgeist. Was ist die Etymologie des Begriffs? Seit wann „onduliert“ man sich die Haare mit Ondulierstäben? Was hat sich in dieser Hinsicht in den vergangenen hundert Jahren verändert – und was ist gleich geblieben?
Vokuhila wurde in den Achtzigerjahren die Frisur genannt, bei der das Haar vorne (vo) kurz (ku) und hinten (hi) lang (la) war. Kult: Jeansjacke oder Lederjacke, Fuchsschwanz an der Autoantenne (im Idealfall natürlich ein VW Golf oder ein Opel Manta). Karottenhosen, Schulterpolster und Leggings mit Stulpen gehörten genauso dazu wie Neonfarben und sehr viel auffälliger Plastikschmuck. Wer das in seiner Jugend erlebt hat, muss jetzt vermutlich schmunzeln. Ist der Vokuhila mit all seinen modischen Begleiterscheinungen heute mehr als eine Requisite im Trash-TV? Wir haben uns für dich schlau gemacht.