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Haare blondieren: So gelingt die Lieblingshaarfarbe vieler Frauen

Haare blondieren: So gelingt die Lieblingshaarfarbe vieler Frauen

Blond ist die Wunschhaarfarbe vieler Frauen, doch nur wenige kommen so blond zur Welt. Gerne greifen sie dann zur Blondierung, entweder beim Coiffeur ihres Vertrauens oder zu Hause in Eigenregie. Ob Frauen oder Männer – prinzipiell kann jeder seine Haare blondieren, der bereit ist, sich mit der Chemie dahinter auseinanderzusetzen und die blondierten Haare danach sehr gründlich zu pflegen. Denn um einen schönen Blondton zu erreichen, ist es leider unerlässlich, die Haarstruktur beim Färbeprozess anzugreifen. Dennoch gehört Blond zu den beliebtesten und am häufigsten gefärbten Haarfarben. Haare blondieren – so geht es.

1. Wissen, warum so wenige Frauen natürlich blond sind

Junge Mädchen mit wunderschönen natürlichen blonden Haaren gibt es einige. Allerdings dunkeln die Haare bei den meisten Frauen schon ab dem 20. Lebensjahr immer mehr aus. Das hat hormonelle Gründe. Verantwortlich für das helle Blond sind Östrogene, die mit zunehmendem Alter nachlassen. Das Ergebnis sieht man an den Haaren, die immer dunkler werden. Übrig bleibt ein Aschblond, das vielen Frauen nicht mehr hell genug ist. Sie färben oder greifen gleich zur Aufhellung mittels Blondierung, um wieder den goldenen oder platinfarbenen Blondton zu bekommen, den sie eigentlich wollen.

2. Die aktuellen blonden Haartrends kennen

Blond dominiert die Haartrends schon seit Jahrhunderten.

  • Ein aktueller Blondtrend ist Balayage, eine Technik mit Strähnchen, die freihändig ins Haar gemalt werden.
  • Eine Abwandlung davon ist Ombré Hair, hierbei wird mit weniger auffälligen Highlights gearbeitet.

Beide solltest du im Salon durchführen lassen, da es für ungeübte Hände schwierig ist, diese Haartrends entsprechend umzusetzen. Je nach Saison wechseln sich die beliebtesten Blondtöne ab. Mal ist ein edles Platinblond angesagt, dann wieder ein warmes Goldblond.

3. Blondieren, ohne die Haarstruktur zu schädigen

Um die Haare aufzuhellen, gibt es leider nicht viele Methoden, die sie nicht schädigen. Denn beim Blondieren wird die Haarstruktur aufgebrochen, um den Haaren die Farbpigmente zu entziehen. Sie erscheinen dann gelblich-blond und können mit Abmattierungen, Glossings oder Tönungen verschönert werden. Zusätze zur Blondierung sollen die Haarstruktur währenddessen wieder aufbauen und die aufgebrochenen Disulfidbrücken wieder herstellen. Allerdings muss zu Hause nach dem Besuch beim Coiffeur immer wieder eine entsprechende Haarpflege aufgetragen werden, damit dieser Effekt bestehen bleibt. Blond gehört zu den Haarfarben, die viel Pflege danach erfordern – das muss dir bewusst sein.

4. Anspruchsvolle Haarfarben wie Platinblond oder Strawberry Blonde färben

Mit Wasserstoff blondiertes Haar hat einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Gelbstich und sieht meist nicht schön aus. Allerdings kann der Farbton anschliessend abmattiert oder getönt werden. Blondtöne wie Platin-, Perl-, Asch- oder Goldblond sind fast immer das Ergebnis einer anschliessenden Tönung der blondierten Haare. Tönungen sind haarschonender als die Blondierung an sich und entziehen dem Haar letzte ungewollte Farbtöne und bringen neue, erwünschte Farbpigmente in die Haarstruktur ein.

5. Blondierte Haare richtig pflegen

Nach der Blondierung sind die Haare angegriffen und können beschädigt sein. Ganz vermeiden lässt sich das leider nie. Deswegen kommt es jetzt auf die richtige Haarpflege speziell für blondiertes Haar an. Ein pflegendes, farberhaltendes Shampoo mit passender Spülung sowie regelmässige Haarkuren sind ein Muss. Aber Vorsicht! Wenn mit einem Haarschutz wie Olaplex gearbeitet wurde, dürfen diese Pflegemittel keinesfalls Proteine oder Keratin enthalten, denn davon können die blondierten Haare bis zum Ansatz brechen. Um die Spitzen zu erhalten, verwendest du Haaröl, am besten reines Arganöl. Zudem solltest du auf Hitze nach Möglichkeit verzichten.

6. Gelb-, Rot- und Grünstich in blondiertem Haar vermeiden

Besonders beim Blondieren zu Hause in Eigenregie kann vieles schief gehen. Abgebrochene, strukturgeschädigte Haare, ein ganz anderer Farbton als erwartet oder Farbstiche in Gelb, Grün oder anderen unerwünschten Farben des Regenbogens sind dabei besonders häufige unangenehme Färbefehler. Die bunten Farbstiche im Haar entstehen durch ein Ungleichgewicht der Farbpigmente oder Anwendungsfehler mit der Haarfarbe:

  • Gelb wird es direkt nach der Blondierung, da Rotpigmente im Haar übrig sind – diese sind besonders schwer abzubauen.
  • Ein grüner Farbstich entsteht, wenn zu wenig Rotpigmente und zu viele aschige Farben ins Haar geraten, also durch übermässiges Färben mit silbrigen Tönen.

Neben Hausmitteln wie Ketchup gegen den Grünstich oder Zitronensaft und Kamillentee gegen Gelb hilft am besten eines: eine professionelle Blondfärbung durch den Coiffeur.

7. Tricks, um Haare schonend zu blondieren

Um die Blondierung kommst du leider nicht herum, wenn das Haar um mehrere Nuancen aufgehellt werden soll. Dabei wird die Haarstruktur zwangsläufig angegriffen. Schonender geht es beispielsweise mit den beiden Haartrends Balayage oder Ombré, denn hierbei wird das Haar nach und nach aufgehellt und nicht auf einmal. Der Ansatz bleibt dunkler, die Spitzen haben den gewünschten Blondton – und es sieht wunderschön und spannender aus als Blond pur. Wer bereits helle Haare hat, kann es mit einer Blondierwäsche versuchen oder auf eine Blondtönung zurückgreifen. Dunkle Haare müssen nach und nach blondiert werden und nicht von Schwarz auf Blond. Die stufenweise Aufhellung schützt vor zu extremen Schäden der Haare.

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