Haarbruch: Ursachen, Pflegetipps und wie man brüchigem Haar vorbeugt

Viele Frauen und Männer wünschen sich gesundes, volles und geschmeidiges Haar. Die Realität sieht häufig anders aus, denn Haarbruch gilt als weit verbreitet. Kein Wunder: Aggressive Styling-Produkte, häufiges Waschen, ständiges Färben und viel Hitze – das alles gehört heute zum Alltag vieler Menschen, die auf eine gepflegte Optik nicht verzichten möchten. Mit den richtigen Mitteln ist es möglich, Haarbruch rechtzeitig zu verhindern. Wir klären auf, was hinter brüchigem Haar wirklich steckt.

Was ist Haarbruch?

Die Haare wirken stumpf, spröde und glanzlos und sie brechen einfach ab: Wer unter Haarbruch leidet, hat es mit einem weit verbreiteten Problem zu tun. Sowohl Frauen als auch Männer leiden unter brüchigem Haar. Übrigens: Dermatologen bezeichnen Haarbruch, der über das gewöhnliche Mass hinausgeht, als Trichoklasie – eine Form des Haarbruchs, die auf organischen Ursachen beruhen kann. Deshalb ist es ratsam, dass du dich im Zweifelsfall dermatologisch beraten und untersuchen lässt.

Was ist der Unterschied zwischen Haarbruch und Spliss?

Viele Menschen verwechseln Spliss mit Haarbruch. Ersterer zeichnet sich durch die Spaltung der Haarspitzen aus. Haarbruch betrifft hingegen nicht zwangsläufig die Haarspitzen, sondern manchmal auch das ganze Haar. Brüchiges Haar erkennst du oft an weissen Pünktchen im Haar. Wichtig: Spliss fungiert in vielen Fällen als Vorbote für brüchiges Haar. Während du Spliss mit dem simplen Spitzenschneiden behebst, sowie gesundes Haar mit passenden Pflegeprodukten versiegelst, sieht es bei Haarbruch etwas anders aus: Wer bereits unter stark brüchigen Haar leidet, kann die betroffenen Haare nicht einfach regenerieren.

Welche Ursachen hat Haarbruch?

Haarbruch entsteht aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel:

  • Hitze: Föhn, Glätteisen und Sonneneinstrahlungen führen langfristig zu brüchigem Haar. Hitze entzieht deinem Haar die Feuchtigkeit, die es braucht, um geschmeidig und gesund zu bleiben.
  • Styling-Produkte: Wer seine Haare regelmässig mit chemischen Produkten frisiert, muss mit Haarbruch rechnen. Die Inhaltsstoffe greifen unsere Haare an und beschädigen vor allem Haarspitzen- und Längen.
  • Colorieren: Häufiges Haarefärben gilt als einer der häufigsten Gründe für brüchiges Haar. Dazu zählt vor allem das Blondieren: Wer seine Haare oft mit Bleichmitteln behandelt, stellt früher oder später Haarbruch fest.
  • Mechanische Reibungen oder Druck: Falsches Bürsten und Kämmen, das ständige Tragen von Haargummis sowie ein zu starkes Rubbeln mit dem Handtuch schädigen unsere Mähne. In schweren Fällen brechen die Haare.

Welche körperlichen Gründe kann Haarbruch haben?

Nicht immer ist es das Haarstyling, welches unsere Mähne brüchig werden lässt. Manchmal steckt ein körperlicher Grund dahinter:

  • Nährstoffmangel: Fehlen dir wichtige Mineralien und Vitamine, kann es zu brüchigem Haar kommen. Oft gesellt sich Haarausfall sowie eine strapazierte und glanzlos wirkende Haarstruktur dazu.
  • Stress im Alltag: Ob beruflich oder privat, Stress gilt als absoluter Gesundheits-Killer. Das betrifft auch unser Haar. Auf Dauerstress reagiert unser Körper äusserst empfindlich. Während einige Menschen sich jetzt aufgrund eines geschwächten Immunsystems erkälten, stellen andere Haarausfall und Haarbruch sowie spröde Nägel fest.
  • Organische Ursachen, Krankheiten: Manchmal brechen Haare auch ohne eigenes Zutun. Dann steckt meist eine organische Ursache dahinter. Suche deshalb einen Arzt auf, wenn du andere Gründe ausschliessen kannst.

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Welche Frisur und Haarpflege eignet sich für brüchiges Haar?

Verwende ein spezielles Pflegeshampoo für strapaziertes Haar und überlege dir, deinen Längen und Spitzen eine Haarkur zu gönnen. Wichtig ist, dass du nasses Haar nicht sofort zu einem Zopf bindest oder es gar im nassen Zustand mit Hitze behandelst. Wir empfehlen dir lockere Frisuren, die einem Zug in den Haaren vorbeugen. Entscheide dich deshalb für leichte Flechtfrisuren, einem lockeren Zopf oder für das offene Haar. Ausserdem wichtig: Achte auf die Inhaltsstoffe deiner Haarpflegeprodukte. Diese sollten frei von Paraffinen, Alkoholen, Parfüm und Sulfaten sein.

Was kann ich gegen Haarbruch und Haarausfall tun?

Haarbruch verursacht eine spezielle Form des Haarausfalls, denn die beschädigten Haare brechen und fallen schliesslich ab. Das bemerkst du zum Beispiel beim Bürsten, Duschen oder nach dem Aufstehen auf deinem Kopfkissen. Während du leicht geschädigtes Haar mit speziellen Haarkuren pflegst, hilft bei schweren Schäden nur die Schere. Das bedeutet: Brüchiges Haar muss ab, damit die gesunde Mähne zum Vorschein kommt. Unsere Empfehlung: Lass dich dazu am besten professionell von deinem Friseur des Vertrauens beraten, um eine Lösung zu finden, die zu deinen Haaren am besten passt. Zusätzlicher Tipp: Reagiere rechtzeitig, wenn du die ersten Anzeichen bemerkst, um Schlimmeres zu verhindern. Wichtig ist, dass du dir regelmässig, also alle sechs bis acht Wochen, vorsorglich die Spitzen schneiden lässt. So wirkt die gesamte Mähne gesünder und frischer.

Wie beuge ich Haarbruch vor?

Beachte folgende Tipps, um brüchigem Haar vorzubeugen:

  1. Haare nur bei Bedarf waschen: In der Regel benötigen wir nicht jeden Tag eine Haarwäsche und doch fühlen wir uns frischer und sauberer nach dem Waschen. Wer es jedoch übertreibt, riskiert trockene und brüchige Haare.
  2. Setze auf eine nährstoffreiche Ernährung: Unser Haar benötigt zum Beispiel Biotin, Vitamin E, Eisen sowie Zink. Wir empfehlen Meeresfrüchte, Vollkornprodukte sowie Hülsenfrüchte.
  3. Reduziere Styling-Hitze und lass dein Haar an der Luft trocken. Verwende milde Shampoos und Haarmasken für geschmeidige, haarfreundliche Ergebnisse, die deinem Haar Feuchtigkeit schenken.

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